Hafentage in Hooksiel

29.04. - 05.05.2013

 


 

Mo 29.04.     Di 30.04.     Mi 01.05.     Do 02.05.     Fr 03.05.     Sa 04.05.     So 05.05.

 


 

Montag, 29.04.2013

Gemütlich, wie immer, sind wir am Nachmittag in Hooksiel angekommen. An der Küste regnete es bei Bft.4 aus SW.

 

Schiff einräumen, Wolfgang kürzt in der Achterkajüte die Schrauben der Badeplattform und räumt mal wieder um: Aus dem Cockpit in die Achterkajüte :-) Die restliche Zeit verbrachte er mit der Suche nach den Wantenspannern - nach fast 2 Jahren kann das schon mal passieren, oder? Dann aber gehts zum guten Backfisch im Außenhafen und auch bald in die Koje.

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Dienstag, 30.04.2013

Wolfgang hat heute einen Glanztag - er will die Politurgänge am Schiff vollenden - also der 3. Gang, die ersten Gänge hatten wir ja schon hinter uns. Wir haben uns für das System von Dulon entschieden. Mal sehen, ob es den Preis wert ist. Der Tag hat wohl wieder zu wenig Stunden, die beiden letzten Gänge müssen bis morgen warten. Denn . . .

heute ist Championsleague: Dortmund gegen Real Madrid - das Rückspiel, das dürfen wir nicht verpassen. Nachdem ich alle möglichen Leute 'angehauen' habe, wo man das in Hooksiel schauen könne, fanden wir das Lokal "Friesenkate" in Hooksiel und sogar noch 2 Sitzplätze :-) - ein Erlebnis der besonderen Art, dieses Fußballspiel in einer Kneipe anzuschauen, aber schön war es.

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Mittwoch, 01.05.2013

es verspricht, ein schöner Tag zu werden

 

und es wurde ein wunderbarer warmer Sonnentag.

Wolfgang macht sich an die beiden letzen Gänge des Polierens bzw. Versiegelns. Nachdem wir nach dem Polieren mit dem Ergebnis noch sehr zufrieden waren, ließ unsere Begeisterung nach dem Versiegeln erheblich nach. Das kann aber auch an einem Fehler durch uns liegen : wir haben nach dem ersten Versiegelungsdurchgang und dem letzten Gang eine ganze Nacht verstreichen lassen. Das werden wir demnächst ohne diese Pause versuchen und dann nochmal auf das Ergebnis zurückkommen.

 

Dann wurden die Schrauben am Geräteträger neu befestigt, um eine Bessere Dämmung für den Windgenerator zu haben, der Impeller des Volvo gewechselt und noch andere "Kleinigkeiten" erledigt. Abends ging es ins Kartoffelhaus in Hooksiel.

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Donnerstag, 02.05.2013

Die Schafe sind wieder da, jetzt ist der Deich wieder komplett

 

Wolfgang wird sich heute den Kabeln im Mast widmen, er wird demnach zum Mastkabelfachmann werden, denn so einige Hindernisse bleiben ja bekanntlich nicht aus. Die Kabel liegen verklebt in der Mastkeep. Selbst das Herausnehmen ist nicht eine einfache Kleinigkeit, aber wie erst wieder verlegen? Nur das Kabel des Toplichts ist - verm. nachträglich - im Mast verlegt. Viele gute Ratschläge und noch mehr Diskussionen, wie es wohl nachher am besten sein wird. Auch die Idee, den Mastfuß zu entfernen, um dann weitere Kabel in den Mast ziehen zu können, war ein Satz mit "x". Nach so vielen Jahren sind Fuß und Mast eine unzertrennliche Einheit geworden. Also nix mit den neuen Kabel in den Mast, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als wieder die Keep zu nutzen. Der nächste Denkanstoß: wie bekommt man einigermaßen gut Kleber oder Harz in die Untiefen einer Keep, ohne dass der Kleber überall ist, nur da nicht, wo er hingehört? Schließlich soll da ja noch das Segel hochgezogen werden können 

 

 

Ich vergnüge mich derweil an den Wanntenspannern, nicht ohne an den vielen Kabeldiskussionen aktiv teilzunehmen :-)

Unsere Tankentnehmer für Maschine und Dieselheizung sind heute auch noch angekommen, sowie die untere  Befestigung für die Windfahne. Also steht das Programm für morgen auch schon fest, denn wir wollen nicht heimfahren, ohne dass das Schiff wieder ins Wasser kommt. Und ohne Tankanschluß kommen wir schwer bis schlecht in unsere Box.

 

Am Abend gab es wieder mal leckeren Backfisch und ein wenig Klönen mit den Anderen, die auch ihre letzten Arbeiten verrichten, damit die Schiffe endlich nach dieser langen Kälte ins Wasser können.

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Freitag, 03.05.2013

Wolfgangs Tagewerk:

 

die untere Haltung für die Windfahne ist dran

 

und der Motor hat wieder Verbindung zum Tank, was eine ziemliche Buckelei war, es ist halt sooo viel Platz im Motorraum. An den zweiten Tanknehmer wurde die Dieselheizung angeschlossen. Ob das endgültig so bleibt, oder ob wir später einen separaten Tagestank für die Dieselheizung vorsehen warten wir mal ab.

 

Die Dieselfilter und das Getriebeöl wurden auch noch überprüft -

 

nun können wir endlich ins Wasser. Denn als notwendiges Zeichen, dass diese "Leiterei" ein Ende haben soll, habe ich mich heute einmal kurz entschlossen, die Leiter "etwas schneller" zu nehmen, aber ich falle ja immer wie eine Katze :-) außer ein paar Abschürfungen an den Händen und ein paar blauen Flecken ist gottlob nichts passiert.

 

Am Abend waren wir auf einen wie immer guten Salat in der kleinen Baguetterie.

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Samstag, 04.05.2013

früh ging es aus der Koje - das Wasser ruft - leichter Wind und ca. 10 °

 

aber an Land hält uns nichts mehr, und so gehen wir als erstes Schiff auf die Slippbahn.

 

da zieht sie nun hin mit ihrer "Traumfigur", oder ??

 

unsere Lady mit frischem Unterleib :-)

 

Doch beim Slippen stellen wir leider fest, dass die beiden hinteren Rungen nicht weit genug ausgefahren sind und uns auf beiden Seiten einen Kratzer bescheren. Das passiert uns hoffentlich nie wieder.

 

 

Also nochmals hoch und beim 2. Anlauf schwimmen wir, aber ohne Motor, der will noch nicht, wahrscheinlich steckt wieder mal eine kleine Luftblase quer. Was soll's - mit Leinen ziehen wir die Lady an den Jugendsteg, machen fest, und Wolfgang macht sich ans Entlüften, Übung hat er ja :-)

 

Schließlich die erste Runde in unsere Box, wo ich Wolfgang schon am Steg erwarte. Das Winterlager war wohl doch zu lange, wollte er doch in die falsche Box fahren . . .

 

Die lange Slippzeit machen wir mit einem guten Butterkuchen wieder gut und haben mit der Slippmannschaft eine vergnügte Kaffeepause.

 

Dann wird natürlich sofort der Wassertank desinfiziert und in Betrieb genommen, der Boiler funktioniert auch sofort wieder, sowie auch der Gasherd - das Leben auf dem Schiff kann so schön sein, wenn man im Wasser liegt.

 

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Sonntag, 05.05.2013

die erste Nacht im Wasser hat uns sehr gut getan, und unser erstes Frühstück im Cockpit genossen wir doch sehr, endlich kommt die Normalität zurück. Ein Schiff gehört halt ins Wasser!

 

Wolfgang hat noch einmal alles kontrolliert, und wir drehen ein paar Runden im Hooksmeer, die Maschine läuft problemlos.

Eine kleine Runde im alten Hafen

 

Dann machen wir uns auf den Heimweg, wissen wir doch unsere Lady nun wieder sicher in ihrer Box.

 


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